Marktlücke, zum Glück integrativ

 

Informationen für zuweisende Stellen

 

Die Förderarbeitsplätze der Marktlücke
Die Marktlücke bietet in den Geschäftsbereichen Gastronomie (Küche und Service), Verkauf/Administration und Lager, sowie Fertigung/Montage so genannte Förderarbeitsplätze an. Hier hat die Programmteilnehmerin die Möglichkeit, sich sozial und beruflich zu integrieren. Die Programmkosten übernimmt die Sozialhilfe, die Programmteilnehmerin erhält eine Integrationszulage.

Der Förderarbeitsplatz bietet der Teilnehmerin mittels Verbesserung ihrer Arbeitsmarktfähigkeit einen schrittweisen (Wieder)-Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt.

Obwohl Mütter, viele davon ohne (anerkannte) Ausbildung, wegen ihrer zeitlichen Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt sehr schwer zu vermitteln sind, finden durchschnittlich 40% aller Austretenden eine Teilzeitstelle und somit den Anschluss im regulären Arbeitsmarkt.

 

Die Phasen
Der Förderarbeitsplatz ist in verschiedene Phasen aufgeteilt, in denen Förderziele erreicht werden. Phase 1 und 2 widmen sich in erster Linie der Sozialen Integration und der Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit. 

Je nach Situation und Bedarf werden nach der 2. Phase weitere Integrationsmassnahmen empfohlen oder eine Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt mittels Bewerbungscoaching angestrebt.

Mit Übertritt in Phase 3 dreht sich alles um die vertiefte Qualifizierung und das Finden einer Stelle mittels Bewerbungscoaching.

Die Phase 4 beinhaltet die Nachbegleitung während der Probezeit an der neuen Arbeitsstelle. 

 

Die Inhalte und Förderziele der einzelnen Phasen finden Sie detailliert im Konzept Förderprogramm (ganz unten)

 

Ziel
Nach Abschluss der letzten Phase des Förderarbeitsplatzes, hat sich die Teilnehmerin an einer Anstellung im ersten Arbeitsmarkt oder einer anderen passenden Anschlusslösung erfolgreich integriert. Im besten Fall hat sie sich somit ganz oder teilweise von der Sozialhilfe abgelöst.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme am Förderprogramm: 

  • durch die Sozialhilfe unterstützt
  • arbeitsfähig
  • motiviert, sich sozial zu integrieren
  • motiviert, sich beruflich zu integrieren und sich in Zukunft wieder einer Erwerbsarbeit zu widmen
  • im besten Fall bereits  Arbeitserfahrung (nicht zwingend berufsspezifisch), auch wenn sie längere Zeit zurück liegt
  • Pensum von mindestens 20% möglich
  • Deutsch mind. Niveau A1.1

Die bereichsspezifischen Anforderungen variieren:

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Produktion

  • handwerkliches Geschick und Affinität für handwerkliche Tätigkeiten
  • Genauigkeit, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit

Küche

  • gute körperliche Verfassung (stehende Arbeit, z.T. schwere Sachen tragen/hochheben, Böden reinigen, Hitze/Dampf ausgesetzt)
  • Umgang mit Stress/Druck (Mittagsservice)
  • Genauigkeit, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit

Service

  • gute körperliche Verfassung (viel Laufarbeit, Tragen von schweren Tabletts)
  • Umgang mit Stress/Druck (Mittagsservice)
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit
  • Gute Ausdrucksweise und Umgangsformen
  • Freude am Kundenkontakt

Laden

  • Teilweise Arbeitseinsätze am Abend bis 19.30 und/oder einmal pro Monat am Samstag
  • Schweizerdeutsch verstehen
  • Englisch oder weitere Fremdsprachen von Vorteil
  • Gute Ausdrucksweise und Umgangsformen
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Freude am Kundenkontakt
  • Zuverlässigkeit (muss den Laden alleine öffnen können. )
  • Selbständigkeit (Arbeit erkennen und selbständig ausführen)

 

Anmeldung
Frauen, die von der Sozialhilfe unterstützt werden, können über die Sozialen Dienste Stadt Zürich und der Gemeinden im Förderprogramm der Marktlücke angemeldet werden.

Anmeldungen von zuweisenden Stellen aus der Stadt Zürich können direkt über Arex vorgenommen werden (siehe untenstehendes PDF). Die Zusammenarbeit der Marktlücke mit der Stadt Zürich erfolgt mittels eines Rahmenvertrags.

Die zuweisenden Stellen der AOZ und der kantonalen Gemeinden können ihre Klientinnen mit untenstehendem Anmeldeformular anmelden.
Die Fachpersonen werden gebeten aus datenschutzrechtlichen Gründen die Anmeldungen nicht per Email, sondern nur per Post zu senden.

 

Bitte zögern Sie nicht, uns anzurufen oder ein Email zu schreiben, sollten Sie noch Fragen haben. Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter. 
Ihre Ansprechpersonen: Sara Magnaguagno, Marion Zurfluh (Stv. für Anna Jäger) und Gentiana Gallopeni, sozialberatung@markt-luecke.ch oder 044 212 77 26

 

Downloads PDF/Word:

Word-Dokument Anmeldung für Gemeinden und AOZ